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Bronzemedaille 2012

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Maritta Becker in Hall of Fame aufgenommen

Die Hall of Fame Deutschland wird bei der diesjährigen Galaveranstaltung die aktuelle U18 Bundestrainerin Maritta Becker als dritte Frau in die Ruhmeshalle aufnehmen. Maritta Becker folgt somit Maren Valenti und Christine Fellner.

Die 240-fache Nationalspielerin erzielte insgesamt 87 Tore im Nationaltrikot, dies bedeutet bis heute den Rekord in bei den  Frauen. Sie hat an den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin, 7 Weltmeisterschaften und 2 Europameisterschaften teilgenommenund und arbeitet inzwischen im Trainerstab des Deutschen Eishockey-Bundes.

Dort hat sie zuletzt als Bundesnachwuchstrainerin U18 Frauen bei den 1. Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck mit ihrem Team die Bronzemedaille gewonnen.

Neben Maritta Becker werden dieses Jahr noch Thomas Brandl, Jörg Mayr, Fritz von Thurn und Taxis und Hans-Peter Sültenfuss in die Hall of Fame aufgenommen. Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft wird für Ihre Verdienste bei den letzten beiden Weltmeisterschaften mit der Xaver Unsinn Trophy ausgezeichnet.




Aktuell trainiert Maritta Becker neben der U18 Nationalmannschaft der Frauen auch die Nachwuchsmannschaft des EHC München und studiert in München. Wir haben uns mit der neuen Hall of Famerin getroffen.


Wie hast Du von der Aufnahme in die Hall of Fame erfahren und welchen Stellenwert hat dies für Dich ?

Maritta: In die Hall of Fame aufgenommen zu werden ist natürlich einer der größten Auszeichnungen, die es für einen Sportler gibt und dass ich die Dritte Frau sein darf, dass macht mich sehr stolz.
Bislang wurde ich nach meinem Karriereende auch noch nicht offiziell vom DEB verabschiedet, so dass diese Ehre für mich einen sehr hohen Stellenwert hat und auch eine Art Genugtuung für mich ist und den erfolgreichen Abschluss meiner Spielerlaufbahn bedeutet.



Du warst so viele Jahre aktiv auf dem Eis unterwegs. Wie ist das erste Jahr hinter der Bande für Dich verlaufen ?

Maritta: Das erste Jahr als Trainerin ist für mich erstaunlich gut verlaufen. Es war ja alles neu für mich und ich habe das ganze Jahr versucht meine Leidenschaft für das Eishockey an die jungen Spielerinnen zu vermitteln und dies hat dann anscheinend sehr gut funktioniert. So kann es gerne weitergehen :-)

Wenn Du von der Trainerbank so zuschaust, würdest Du dann nicht nochmals gerne auf´s Eis zurück ?

Maritta: Das ist eine schwierige Frage und ich möchte diese einfach mal so beantworten - "ich sage niemals nie".
Ich habe die letzten 15 Jahre lang intensiv bei der Nationalmannschaft verbracht und spiele seit über 20 Jahren Eishockey, da kann man nicht so einfach von heute auf morgen abschalten. Mit dem Rücktritt  vor 2 Jahren wollte ich in meinem Leben einfach mal eine Veränderung durchführen und dieser notwendige Abstand tut mir und auch meiner beruflichen Entwicklung sehr gut. Im Training kribbelt es oft bei mir und da muss ich dann die ein oder andere Übung einfach mitmachen.
Ich bin einfach auf dem Eis zu hause, allerdings muss ich sagen, dass ich mit meinem Studium zum Sportlehrer so eingespannt bin, dass es schwer vorstellbar ist nochmals auf dem Eis aktiv zu werden.


Wie ist der Gewinn der Bronzemedaille bei den Jugend Olympischen Winterspielen zu bewerten ?

Maritta: Grundsätzlich ist eine Medaille zu gewinnen immer etwas schönes, auch wenn ich als Trainerin keine bekommen habe macht mich das sehr stolz. Die Medaillien wurden nur an Spielerinnen und nicht an die Trainer, Co-Trainer etc. übergeben. Für mich waren die Olympischen Spiele nicht einfach, da ich durch die Regularien des OK mit einer völlig neuen Mannschaft anreisen musste. Es waren zwar einige Spielerinnen aus der U18 Mannschaft dabei, doch wir mussten innerhalb von zwei Trainingseinheiten schauen, dass wir uns gleich unter Wettkampfbedingungen mit dieser neuen Mannschaft gut präsentieren. Die Mannschaft hat dies sehr gut umgesetzt und gute Werbung für das Deutsche Frauen Eishockey gemacht.


Was sollte sich Deiner Meinung nach im Fraueneishockey auf jeden Fall ändern ?

Maritta: Es sollte sich sehr viel ändern und da fehlt uns heute auch die Zeit alle Punkte anzusprechen. Ich möchte aber einen Punkt kurz aufgreifen und zwar die Kommunikation zwischen dem Verband, dem Bundestrainer und den einzelnen Mannschaften der Bundesliga. Hier sollte in der Zukunft als ersten kleinen Schritt die Kommunikation professioneller gestaltet werden, denn wenn wir hier besser zusammenarbeiten, dann können wir auch die Förderung der Deutschen Spielerinnen mehr vorantreiben.


Was macht Maritta in der Sommerpause ?

Maritta: Bei mir ist momentan Land unter. Ich bin im letzten Semester meines Studiums und werde im Sommer den Abschluss zur staatlich geprüften Sportlehrerin in München machen. Einerseits wird das Studium im Vordergrund stehen andererseits beginnen Ende März schon wieder die ersten Sichtungslehrgänge für die U18 Nationalmannschaft. An Urlaub ist jetzt erstmal nicht zu denken.



Maritta Becker
geb. 11.03.1981

240 Länderspiele / 87 Tore / 93 Assists

7 Weltmeisterschaften
2 Olympische Spiele
2 Europameisterschaften
2 Deutscher Meister
1 Schwedischer Meister 
1 Europacup Gewinner