Niederlagen für Frauen, 100. Länderspiel für Nicola Eisenschmid

08 November 2019
Archivbild vom 09.04.2019

(PM DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft verliert ihre zweite Partie beim 5-Nationen-Turnier im russischen Dmitrov knapp mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) gegen ihre Landesnachbarn aus Tschechien. Nicola Eisenschmid bestritt ihr 100. Länderspiel für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.

Die Tschechinnen hatten im ersten Drittel mehr Spielanteile, da die deutsche Mannschaft vier Unterzahlspiele überstehen musste. Die taktischen Vorgaben wurden aber sehr gut umgesetzt und dank einer wiederum starken Jenny Harss im deutschen Tor blieb es beim 0:0 bis zur ersten Pause. Nach einer weiteren deutschen Strafe hatte die Mannschaft von Bundestrainer Christian Künast dann selber die Chance im Powerplay Druck auf das tschechische Tor auszuüben. Doch die Schüsse von der blauen Linie kamen nicht am Tor an und Tschechien konnte sich immer wieder befreien. Die Hälfte des Spiels war vorbei, als sich Sonja Weidenfelder ein Herz nahm und die Scheibe zur 1:0 Führung ins Tor beförderte. Natalie Mlynkova hatte in der 26. Minute jedoch die passende Antwort parat und traf zum Ausgleich. Marie Delarbre hatte direkt im Anschluss die nächste Chance, ihr Tip-in-Versuch blieb aber an Katerina Zechovska im gegnerischen Tor hängen und so ging es erneut mit einem Remis in die Pause.

Sonja Weidenfelder hatte wenige Spielzüge nach Wiederanpfiff die erneute Führung auf dem Schläger, konnte aber nicht genügend Druck auf die Scheibe ausüben. Als die deutsche Mannschaft in der 48. Minute erneut eine Strafe absitzen musste, erzielte Aneta Ledlova die erste Führung für Tschechien. Anderthalb Minuten vor Schluss nahm Christian Künast Jenny Harss zugunsten einer weiteren Feldspielerin vom Eis, doch auch diese Maßnahme war nicht mehr von Erfolg gekrönt und so verliert die deutsche Mannschaft auch ihr zweites Spiel in Dmitrov. 

Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben durch eine bessere Umsetzung der taktischen Vorgaben eine deutliche Leistungssteigerung zu gestern gezeigt. Vor dem gegnerischen Tor müssen wir noch kaltschnäuziger sein und unsere Chancen besser nutzen. Es war heute ein sehr enges Spiel gegen eine Mannschaft, die bisher alle Spiele gewonnen hat. Am Ende haben uns die zahlreichen Strafen das Spiel gekostet.“

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