Women's League: Spitzentrio vergrössert Abstand

04 Februar 2020
SIHF

(PM SIHF) Nach dem Final Four Weekend des Swiss Women’s Hockey Cup vom 25./26. Januar hat die Women’s League am vergangenen Woche wieder den Meisterschaftsbetrieb aufgenommen – mit Siegen der drei Spitzenteams ZSC Lions, Ladies Lugano und Neuchatel Hockey Academy.

Leader ZSC Lions bekam es mit dem SC Reinach zur Cupfinal-Revanche zu tun. Eine Woche zuvor in Langenthal hatten die Lions Frauen 5:2 triumphiert. Reinach – immer noch ohne ihren verletzten Captain Rahel Enzler – war heiss auf Revanche. Doch die ZSC Lions Frauen beweisen einmal mehr wieso sie die Liga momentan anführen. Speziell Captain und Masterround-Topscorerin Nina Waidacher geht mit gutem Beispiel voran und ist an allen vier Zürcher Toren beteiligt – das 3:0 schiesst sie selber. Ebenfalls erwähnenswert: die zwei Powerplay-Tore der 17-jährigen Natispielerin Lara Christen. Am Schluss steht es 4:0 und die Zürcherinnen zementieren dadurch ihre Leaderposition.

Lugano stark

Eine Schwäche dürfen sich die ZSC Lions denn auch nicht wirklich erlauben. Denn die Ladies Lugano scheinen den Abgang von Topscorerin Phoebe Staenz verkraftet zu haben und nehmen den Schwung der Bronzemedaille im Cup mit in die Meisterschaft. Auswärts beim SC Weinfelden ist der Sieg für die Tessinerinnen nie gross in Gefahr. Romy Eggimann, Nicole Bullo und Ophélie Ryser erzielen je zwei Tore zum 6:1 Sieg. Nach der Natipause, am 15. Februar, empfangen die Ladies Lugano den Leader bei sich zu Hause zur wichtigen Standortbestimmung vor den Playoffs.

Neuchatel sichert Playoff-Quali

Im Heimspiel gegen Bomo Thun sichert sich auch die drittplatzierte Neuchatel Hockey Academy den Playoffplatz. Goalie Nina Paiva sichert sich dabei einen Shutout und auch Thun-Goalie Saskia Maurer, die diese Woche mit der Nationalmannschaft in Schweden spielt, bleibt lange unbezwungen. Das siegbringende 1:0 durch Margot Desvignes fällt erst 13 Minuten vor Schluss – in Unterzahl. Dieselbe Spielerin setzt dann zwei Minuten später noch einen drauf.

Für Bomo Thun heisst das nun in Sachen Playoff-Quali: aus den letzten beiden Spiele am 15. und 16. Februar gegen Reinach und Weinfelden müssen zwei Siege her. Und auch so könnte es nicht reichen. Der SC Reinach hat die Playoff-Quali nämlich in eigenen Händen.

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