Women's League: ZSC Lions im Playoff-Final in Führung

12 März 2020
SIHF

(PM SIHF) Nach dem ersten beiden Spielen des Playoff-Finals der Women’s League zwischen den ZSC Lions Frauen und der Neuchâtel Hockey Academy liegt der Favorit bereits 2:0 in Führung.

Vor der Serie war die Favoritenrolle klar verteilt. Doch die Zürcherinnen waren gewarnt. Denn die Neuchâtel Hockey Academy hat im Halbfinal immerhin den amtierenden Meister aus Lugano geschlagen. Überheblichkeit war also fehl am Platz. Das bestätigt auch ZSC-Stürmerin Linn Fäsch: «Wir hatten einen schweren Start ins Spiel. Erst als das erste Tor fiel, ging es dann besser.»

Dieses erste Tor für die Zürcherinnen erzielt Nina Waidacher im Powerplay erst in der 33. Minute. Es ist dies der Ausgleich zum 1:1, nachdem Simona Studentova die Neuenburgerinnen bereits in der 5. Minute – ebenfalls im Powerplay – in Führung gebracht hatte. Dieses Tor scheint dem ZSC aber tatsächlich den Knopf zu lösen. Zwei weitere Tore in den nächsten sechs Minuten sorgen für die 3:1 Führung nach zwei Dritteln. Das ist die Vorentscheidung. Neuchâtel gelingt es nicht mehr darauf zu antworten. Am Schluss steht es 5:1 für den Favoriten aus Zürich. «Wir sind jetzt richtig in Playoff-Stimmung und heiss auf das nächste Spiel morgen», so Linn Fäsch nach dem Spiel.

Neuchâtel ist also gewarnt und motiviert zu Hause in die Serie zurückzukehren. Das gelingt im 1. Drittel schon einmal nicht schlecht. Kein Gegentor und ein 0:0 ist schonmal ein Teilerfolg. Im 2. Drittel schlagen dann aber die Leaderinnen der Zürcher zu. Zuerst ist es Lisa Rüedi und dann Dominique Rüegg in Unterzahl, welche den ZSC in Führung schiessen.

Der Genickschlag folgt in der ersten Spielminute des 3. Drittels. 50 Sekunden sind gespielt als Nationalspielerin Dominique Rüegg bereits ihr viertes Tor der Serie erzielt und auf 3:0 stellt. Auch hier: Neuchâtel findet darauf keine Antwort und steht trotz teilweise vielversprechenden Abschnitten nach zwei Spielen schon mit dem Rücken zur Wand.

Die ZSC Lions Frauen können am kommenden Samstag zu Hause bereits alles klar machen und den vierten Meistertitel in fünf Jahren holen.

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