Women’s League: Saisonstart unter speziellen Bedingungen

24 September 2020

(PM SIHF) Die sechs Teams der höchsten Frauenliga der Schweiz sind ready für den Saisonstart. Am Samstag geht es los in eine Saison unter speziellen Vorzeichen.

Ein spezielles Feature: die Women’s League sucht nach wie vor ihren ersten Champion. Die Saison 2020/21 ist nämlich erst die zweite nach dem Rebranding und dem neuen Namen (vorher: SWHL A). Der letztjährige Final zwischen den ZSC Lions Frauen und dem SC Reinach musste aufgrund von Covid-19 beim Stand von 2:0 für den ZSC abgebrochen werden.

Auf ein Neues, also! Ebenfalls neu: die Thurgau Indien Ladies. Das neu formierte Team – ehemals SC Weinfelden – ist hochmotiviert und will statt wie im Vorjahr in der Abstiegsrunde in dieser Saison am Schluss ganz vorne mitmischen. Dafür sorgen sollen Zuzüge wie Phoebe Staenz – letzte Saison vor ihrem Abstecher nach Schweden Liga-Topscorerin -, Nati-Goalie Janine Alder oder Nicole Vallario.

Verstärkt geht auch der HC Ladies Lugano in die neue Saison. Die Nationalspielerinnen Noemi Ryhner (vom SC Reinach) und Evelina Raselli (zurück aus Schweden) wechseln ins Tessin. Genauso wie die finnische Nationalspielerin Michelle Karvinen. Sie sollen das Team zusammen mit den Routiniers Nicole Bullo und Romy Eggimann an- und zum Titel führen.

In der letzten Saison die Finger schon am Pokal, wurden die ZSC Lions Frauen von Covid-19 jäh gestoppt. In diesem Jahr soll der Titel hin. Kompensieren müssen die Zürcherinnen den Abgang von Topscorerin Dominique Rüegg nach Schweden. Wenn jemand das kann, dann ist es die breit abgestützte Organisation der ZSC Lions.

Die SC Reinach Damen hatten über den Sommer nach einer erfolgreichen Saison 2019/20 mit Final-Qualifikation im Swiss Women’s Hockey Cup einige gewichtige Abgänge zu verzeichnen. Die Latte vom letzten Jahr ist hoch. Unterschätzen darf man Reinach sicher nicht.

Das Gleiche gilt für den einzigen Vertreter aus der Westschweiz, die Neuchâtel Hockey Academy. Im Vorjahr im Final, haben die Neuenburgerinnen grosse Ziele. Der Titel soll her – laut der clubeigenen Homepage. Neben den Titelambitionen gilt in Neuenburg der Fokus nach wie vor dem kontinuierlichen Aufbau von jungen Spielerinnen.

Ein Blick ins Berner Oberland nach Thun zum EV Bomo zeigt ein grösstenteils unverändertes Team mit dem klaren Ziel nach zweimal in Serie Playouts im kommenden Jahr wieder einmal die Playoffs zu erreichen. Auch in Thun sind junge Nationalspielerinnen wie Saskia Maurer, Lena-Marie Lutz oder Laura Zimmermann am Werk, welche die Berner Oberländerinnen mit einer starken Saison pushen können.

Die Saison 2020/21 beginnt am 26. September mit folgenden Partien:

  • HC Ladies Lugano – EV Bomo Thun
  • ZSC Lions – Neuchâtel Hockey Academy


Covid-19

Auch die Clubs der Women's League starten unter Einhaltung strenger Schutzkonzepte in die neue Saison 2020/21. Ziel ist es möglichst alle Teilnehmenden vor einer Ansteckung zu schützen und sicheres Eishockey zu bieten. Die Schutzkonzepte aller Clubs sind im Covid-19 Dossier der Women's League (siehe Link unten) einsehbar.

Sollte aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation ein normaler Ablauf der Meisterschaft gemäss dem in den Weisungen der Women's League definierten Spielmodus nicht mehr möglich sein, ist ein Wechsel im Meisterschaftsablauf zu einem alternativen Spielmodus möglich. Damit soll sichergestellt werden, dass die Meisterschaft zu Ende gespielt und dass Auf- und Abstiege ermöglich werden, ohne ein Präjudiz zu kreieren und im Hinblick auf eine faire Behandlung aller teilnehmenden Mannschaften. Die alternativen Spielmodi werden vom Nachwuchs- und Amateursport-Committee (NAC) und von den Delegierten der Regio League bis Ende Oktober 2020 bewertet, diskutiert und verabschiedet.

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