Mad Dogs erkämpfen Sechs-Punkte-Wochenende auswärts gegen Bergkamen

11 Januar 2021
Mad Dogs Mannheim-Frauen

(PM Mad Dogs Mannheim) Mit sechs Punkten konnten die Mad Dogs-Frauen den Heimweg antreten. Vorausgegangen waren zwei spannende und umkämpfte Partien gegen einen kämpferischen EC Bergkamen.

Gleich zu Saisonbeginn empfingen die Mad Dogs-Frauen die Bärinnen zu Hause. Das zweite Hinspiel wurde zwar deutlich mit 5:1 gewonnen, doch im ersten Spiel stand es bis 13 Sekunden vor Schluss 0:0, ehe doch noch der erlösende Siegtreffer fiel und drei Punkte sicherte.

Mit dem Vorsatz, es nicht mehr so spannend zu gestalten, ging es zu den Rückspielen in die Eishalle Hamm, welche den Bärinnen aktuell als Ersatz für die geschlossene Eishalle Bergkamen dient.

Das Spiel am Samstag starteten die Mannheimerinnen dominant, die Westfälinnen waren in der Defensive, auch daraus resultierten letztendlich zwei Strafzeiten. Doch am Ende des ersten Abschnitts verschoben sich die Übergewichte. Nun musste Mannheim seinerseits zwei Strafen hinnehmen. Tore

fielen allerdings keine, obwohl Bergkamen gerade während des zweiten Powerplays zu gefährlichen Gelegenheiten kam.

Im Mitteldrittel kamen die Mad Dogs mit vollem Elan aus der Kabine und zwangen Bergkamen von einzelnen Aktionen abgesehen fast komplett in die Defensive. Doch trotz eines Powerplays und vielen Minuten mit Powerplay-Charakter konnte nichts Zählbares auf die Anzeigetafel gebracht werden.

Die alte Eishockey-Weisheit „wer die Buden nicht macht...“ sollte einmal mehr Bestand haben, denn die nächste Drittelpause war gerade einmal 41 Sekunden vergangen, als Bettina Sellmann relativ unbedrängt rechts für die Bärinnen einnetzen konnte. Bergkamen blieb am Drücker und war zunächst das bessere Team, konnte aber nicht nachlegen. Ein Schuss in der 52. Minute landete am Pfosten.
Mannheim änderte die Taktik, gewann die Oberhand, und belohnte sich verspätet für das starke zweite Drittel mit dem 1:1 in der 56. Minute nach einem Schlagschuss von Tara Schmitz. Die Mad Dogs nahmen das Momentum mit und beantworteten einen Bergkamener Angriff mit einem schnellen Konter zur erstmaligen Führung durch Alex Woken. Das Tor-Trio komplett machte Mannheim mit dem einzigen Powerplay-Tor des Abends, als Sarah Weyand freistehend zum 1:3-Endstand einnetzen konnte.

Am Sonntag schien den Mannheimerinnen die Frische der letzten Spielminuten des Vortages zu fehlen. Die Bärinnen waren deutlich lauffreudiger und dynamischer unterwegs und dominierten das Drittel über weite Strecken. Zwar ging die erste Strafe auf das Konto des Heimteams, doch kaum war diese abgelaufen, konterten sie und erspielten sich eine zwei-auf-eins-Situation, die sie aber nicht nutzen konnten. Wie am Vortag blieb das erste Drittel torlos.

Die Mannheimer Antwort erfolgte nach der Drittelpause, die Gäste waren nun im Spiel angekommen. Den ersten Treffer setzten aber wieder die Bärinnen. Rebecca Orendorz hämmerte von der blauen Linie maßgeschneidert ins linke obere Eck, vorbei an Mannheims Torfrau Tatjana Pfeifer, der die Sicht genommen war. Wieder sollten viele Minuten vergehen, ehe die Mad Dogs-Frauen doch noch zum Ausgleich kamen.

Im Schlussabschnitt wählte Alex Woken im Powerplay die linke Seite wie ihre Bergkamener Gegenspielerin zuvor mit Erfolg. Das Chancenplus lag bei den Gästen, doch die Bärinnen wollten natürlich ebenfalls die drei Punkte sichern und blieben ihrerseits nicht ungefährlich. Doch den Mannheimer Schlusspunkt setzte Laura Brückmann, indem sie ECB-Torfrau Sarah Körber zwischen den Schonern zum 1:2-Endstand überwand.

Unter dem Strich bleibt die maximale Punktzahl aus allen Spielen für die Mannheimerinnen, aber diese waren hart erkämpft und keineswegs selbstverständlich gegen kämpferische Bärinnen.

09.01.2021 EC Bergkamen - Mad Dogs Mannheim 1:3
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10.01.2021 EC Bergkamen - Mad Dogs Mannheim 1:2
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