Mad Dogs Mannheim verlieren nach großem Kampf gegen Favoriten Planegg

17 Januar 2021
Mad Dogs Mannheim

(PM Mad Dogs Mannheim) Nach den 6:1- und 5:0-Auswärtsniederlagen unserer Mad Dogs-Frauen gegen den ESC Planegg standen sich beide Teams gestern erneut gegenüber, dieses Mal in der SAP arena.

Gleich von Beginn an waren die Pucks umkämpft, in der Anfangsphase gab es im Mannheimer Paßspiel noch Luft nach oben. Doch dies änderte sich rasch. Den Zuschauern am Livestream wurde ein unterhaltsames Hin und Her geboten.
Strafen waren in der von beiden Seiten sehr fair gespielten Partie die Ausnahme, gerade einmal zwei wurden im gesamten Spiel ausgesprochen. In der 7. Minute musste Tara Schmitz wegen unkorrekten Körperangriffs zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. Den numerischen Vorteil konnten die Gäste aber nicht zu einem Tor nutzen. Nachdem die erste Hälfte der Strafe verstrichen war, verlagerte sich das Geschehen sogar ins Gast-Drittel. Nun drängte Mannheim die Gäste für mehrere Minuten weitgehend ins eigene Drittel. Erst ab der 14. Minute konnte Planegg sich wieder etwas lösen, das Übergewicht lag dennoch weiterhin auf Mannheimer Seite. Ihre starke Leistung konnten die Mad Dogs aber nicht mit einem Treffer belohnen.

Nach der Pause kam Planegg deutlich besser aus der Kabine und sicherte sich mehr Spielanteile. Justine Reyes belohnte sich und ihr Team und setzte sich gegen die Mannheimer Abwehr zum 0:1 durch. Es dauerte einen Moment, ehe Mannheim zurück kam, doch etwa ab der 27. Minute war die Planegger Dominanz nicht mehr so ausgeprägt, und es gab auch die ein oder andere Druckphase der Gastgeberinnen. In der 30. Minute schlug der Puck gegen den Außenpfosten des Planegger Gehäuses, und nach einem Haken musste Kathrin Lehmann die einzige Strafe für die Gäste absitzen. Zählbares stand aber weiterhin für die Mannheimerinnen nicht auf der Anzeigetafel. Besser machten es die Oberbayerinnen und nutzten einen Fehler in der Mannheimer Zuordnung, so dass Franziska Feldmeier freistehend und unbedrängt die Führung kurz vor der Pausensirene auf 0:2 ausbauen konnte.

Auch im letzten Drittel begann Planegg druckvoller, in der 45. Minute gab es dann aber eine gute Mannheimer Drucksituation. Und kurz darauf der erste Torjubel, doch weil der Puck nicht über die Linie ging, wurde korrekterweise kein Tor gegeben. Wieder war es nun ein Hin und Her, auch Planegg baute zeitweise Druck auf, zum Beispiel in der 50. Minute mit zwei guten Gelegenheiten.
Ganz ohne Torjubel der Hausherrinnen sollte es aber nicht enden. Tara Schmitz, Alex Woken setzen elf Sekunden vor dem Ende im Planegger Drittel hartnäckig nach, wie auch die Torschützin Mathilde de Serres. Doch obwohl die Mad Dogs nochmal alles versuchten, war auch Planeggs Torhunger noch nicht gestillt, und Jacyn Reeves bewies mit einem Wimpernschlag vor der Schlusssirene ein gelungenes Timing.

Dennoch können die Mad Dogs das Eis erhobenen Hauptes verlassen, hat man doch eine starke Teamleistung gesehen, in der jede für die andere einstand und alle sich gegenseitig unterstützten.

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