Mad Dogs Mannheim gelingt Sieg gegen Rekordmeister Planegg

18 Januar 2021
Mad Dogs Mannheim-Frauen

Erstmals Top 3-Team in regulärer Spielzeit bezwungen

(PM Mad Dogs Mannheim) Die Begeisterung in den Gesichtern der Mad Dogs-Frauen nach der Schlusssirene sprach Bände, hatten sie doch zuvor nach einer engagierten Teamleistung die trotz einiger Verletzungsausfälle favorisierten Planeggerinnen mit 3:1 bezwungen.

Im Gegensatz zum Vortag lagen die Spielanteile im ersten Drittel mehrheitlich bei den Gästen, die von Beginn an konzentriert loslegten und sich insgesamt ein Chancenplus erspielten. Doch Mannheim steigerte sich gegenüber dem Vortag ebenfalls, und alle Anwesenden bekamen ein schnelles Spiel geboten. Besonders gefährlich wurde es für die Mad Dogs, als Kerstin Spielberger in der 17. Minute an der blauen Linie lauerte und den langen Pass bekam, doch Torfrau Svenja Laue blieb nicht nur in dieser Szene ein ruhiger und sicherer Rückhalt.

Das zweite Drittel war geprägt von längeren Planegger Druckphasen, aber das Pendel schlug immer wieder auch in Richtung Mannheim aus. Erneut wurden in einem von beiden Seiten sehr fairen Spiel nur zwei Strafen ausgesprochen, welche dieses Mal komplett auf Mannheimer Seite fielen. Doch eine zweiminütige Pause für Saskia Wirth (Beinstellen) in der 24. Minute überstanden die Mad Dogs schadlos. Gut eine Minute nach Ablauf der Strafe befreite Lola Liang sich aus einer Drucksituation und passte zu Laura Brückmann, die davon zog und Planeggs Torfrau Lisa Hemmerle auf der Fanghandseite überwand. Und es sollte noch besser für die Mannheimerinnen kommen: Ebenfalls aus der Defensive heraus eroberte sich in der 31. Minute Alex Woken die Scheibe, überwand zunächst eine gegnerische Verteidigerin und tunnelte anschließend Hemmerle aus spitzerem Winkel zum 2:0. Waren in den vergangenen Spielen Mannheimer Tore gegen die Pinguine nicht nur Mangelware, und fielen wenn auch nicht zum richtigen Zeitpunkt, so konnte man heute einen anderen Verlauf sehen. Gut die Hälfte des Spiels war vergangen, und Planegg gab sich natürlich noch lange nicht geschlagen, sondern investierte viel, stieß aber auf erbitterten Widerstand der Mad Dogs. Und so ging es mit dem 2:0 in die Pause.

Im Schlussabschnitt gaben die Pinguine noch einmal alles und kamen zum verdienten Anschlusstreffer durch Janina Fuchs. Mehr wäre sicher drin gewesen, wenn nicht auch die Mad Dogs ihrerseits alles in die Waagschale geworfen und  "mit Frau und Maus" verteidigt und immer wieder ihrerseits Akzente gesetzt hätten. In der 47. Minute musste Alex Woken für zwei Minuten Platz nehmen (Haken), doch immer wieder schafften die Gastgeberinnen Befreiungsschüsse ins gegnerische Drittel. Die Spannung war nicht nur angesichts einer derart knappen Führung mit den Händen zu greifen. Planegg machte Druck, Mannheim kam ebenfalls noch zu einigen Gelegenheiten. Nachdem kein weiterer Planegger Treffer fiel, zogen die Oberbayerinnen in der 58. Minute ihre Torfrau zugunsten einer weiteren Feldspielerin.

Wieder stimmte das Mannheimer Timing, als Lola Liang kurz darauf den Puck aus dem Mittelkreis ins verwaiste Tor der Pinguine schoss. Diese bewiesen ihrerseits Kampfgeist und zogen schnellstmöglich erneut ihre Torfrau, doch gegen den unbedingten Willen ihrer Gegnerinnen, die drei Punkte zu holen, konnten sie nichts mehr ausrichten.

Eine Zusammenfassung des Spiels haben die Mad Dogs in ihrem Facebook-Account online gestellt.

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