Women’s League: ZSC Lions Frauen und HC Ladies Lugano stehen im Final

08 März 2021
SIHF

(PM SIHF) In den Playoff-Halbfinals der Women’s League setzen sich die Favoritinnen durch. Die ZSC Lions Frauen gewinnen ihre Serie gegen Bomo Thun mit 3:0, die HC Ladies Lugano schlagen die Thurgau Indien Ladies mit 3:1.

Die Resultate der beiden Halbfinal-Serien der Women’s League fallen am Schluss also so aus wie erwartet. Zumindest im Fall der Serie zwischen Qualisieger ZSC Lions und Bomo Thun auch deutlich. Die Zürcherinnen nutzen bereits ihren ersten Matchpuck am Samstag zum Finaleinzug. Das grosse Problem für die Thunerinnen gegen den starken ZSC? Das Tore schiessen. Gerade mal ein Gegentor lässt ZSC-Goalie Caroline Baldin in den drei Spielen zu. Die mit Abstand stärkste Defensive aus der Qualifikation wird ihrem Ruf auch in den Playoffs bisher gerecht.

Das entscheidende Spiel am Samstag geht mit 5:0 zu Gunsten des ZSC aus. Ebenfalls auffallend bei den Zürcherinnen: die Ausgeglichenheit im Team. Die acht Tore in der Serie werden von sieben verschiedenen Torschützinnen erzielt. Nur Captain Lisa Rüedi trifft am Samstag doppelt. «Wir haben im letzten Spiel nun endlich auch unsere Chancen besser genutzt und die Tore erzielt. Damit hatten wir etwas Mühe in den ersten beiden Spielen», resümiert die Torschützin zum 1:0, Dominique Scheurer.

Nach dem abrupten Saisonende im letzten Jahr haben die Zürcherinnen also eindeutig den Titel im Visier. Das haben sie mit dem diskussionslosen Gewinn der Halbfinal-Serie noch einmal gezeigt. «Solange wir im Final als Team zusammen stehen, jede für jede kämpft und wir die Chancen so nutzen wie heute, kommt es gut», zeigt sich Dominique Scheurer zuversichtlich.

Lugano entscheidet knappe Serie

Die HC Ladies Lugano, auf dem 2. Platz nach der Qualifikation, entscheiden ihre Halbfinal-Serie ebenfalls für sich und sorgen so für den Klassiker der Women’s League im Final. Doch die Tessinerinnen müssen gegen die Thurgau Indien Ladies lange hartes Brot essen. Die ersten beiden Siege waren denkbar knapp und auch Spiel 3 am Samstag geht im ähnlichen Stil weiter.

Nach einer frühen Führung durch Franziska Stocker sieht es lange nach einem Heimsieg für Lugano aus. Doch im letzten Drittel zeigen die Thurgau Indien Ladies, dass sie das Playoff-Abenteuer nicht so schnell beenden wollen. Die Tschechin Simona Studentova mit ihrem bereits vierten Tor der Serie gleicht gleich zu Beginn des Drittels aus. Rahel Michielin schockt die Tessinerinnen dann endgültig mit dem Game Winner knapp zwei Minuten vor Schluss. Es ist der erste Playoff-Sieg der Geschichte des noch jungen Teams aus dem Thurgau. Und bedeutet ein weiteres Heimspiel mit der Chance, die Serie auszugleichen.

Die Geschichte von Spiel 4 ähnelt jener der bisherigen Spiele dieser Serie. Kein Team schafft es sich entscheidend abzusetzen. Tore fallen auf beiden Seiten. Die Ladies aus Lugano bremsen sich im 2. Drittel mit vielen Strafen auch ein wenig selber. Und, siehe da, nach zwei schnellen Toren im 3. Drittel ist der Aussenseiter aus Thurgau plötzlich 3:2 in Führung.

Dieser Doppelschlag weckt wiederum die Ladies Lugano. Lisa Poletti und nur wenig später Keely Moy im Powerplay drehen das Spiel und bringen Lugano auf Finalkurs. Ein weiteres Powerplay-Tor von Nicla Gianettoni in der letzten Spielminute sorgt dann endgültig für Klarheit.

Den Playoff-Final der Women’s League bestreiten also die ZSC Lions Frauen und der HC Ladies Lugano. Die ersten beiden Spiele finden am 13./14. März statt.

Die Thurgau Indien Ladies und Bomo Thun spielen am 13. März um den 3. Platz und die Bronzemedaille der Women’s League. 

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