Fast 100 Eishockeyspielerinnen bei den Mad Dogs Mannheim und erste erfolgreiche Studienabschlüsse im DFEL-Team

24 Mai 2021
Tara Schmitz (links) und Michelle Teucke Mad Dogs Mannheim-Frauen

(PM Mad Dogs Mannheim Frauen) Das deutsche Fraueneishockey ist trotz der Corona-Pandemie deutlich auf dem Vormarsch. Insbesondere bei den Mad Dogs Mannheim ist durch die positive Entwicklung in den vergangenen Jahren die Anzahl an weiblichen Vereinsmitgliedern und spielberechtigten Eishockeyspielerinnen deutlich gestiegen. Mittlerweile sind bei den Mad Dogs fast 100 Mädchen und Frauen registriert und in den unterschiedlichen Mannschaften spielberechtigt. So hat beispielsweise die U15 mittlerweile einen großen Anteil von Mädchen in ihren Reihen, welche wie die Jungen problemlos integriert sind.

Zurückzuführen ist dies sicherlich auf den sensiblen Umgang aller Mad Dogs-Trainer mit der besonderen Situation in Mannheim. Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Schäfer: „Ich freue mich sehr, dass der Verein bei der Besetzung der Trainerpositionen in der Vergangenheit offensichtlich ein glückliches Händchen hatte. Ohne die umsichtige Art, welche die Trainer bei uns im Nachwuchsbereich an den Tag legen, wäre diese positive Mitgliederentwicklung sicherlich nicht möglich gewesen. Gleichfalls möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass die beiden anderen lokalen Eishockeyvereine uns bei der Integration der Mädchen unterstützen und bei Mädchen oft die Empfehlung aussprechen, sich den Mad Dogs anzuschließen. So kann ich an dieser Stelle klar und deutlich von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Jungadlern, MERC und Mad Dogs sprechen. Wir können den Mädchen mit unserer zweiten Frauenmannschaft und natürlich unserer Frauenbundesliga-Mannschaft eine gute Perspektive bieten.“

Parallel zur positiven Mitgliederentwicklung trägt mittlerweile auch das Spitzensport- und Ausbildungsprogramm der Mad Dogs erste Früchte. Sowohl Michelle Teucke (EC Europa Campus Mannheim, Studium Sportmanagement) als auch Tara Schmitz (Pädagogische Hochschule Heidelberg, Lehramtsstudium Sport und Biologie) haben kürzlich ihre Bachelor-Urkunde erhalten. Damit haben sie eindrucksvoll bewiesen, dass die Kombination von Spitzensport und anspruchsvoller Ausbildung in Mannheim funktioniert. Beide haben dabei von den exzellenten Kontakten der Mad Dogs in die Ausbildungswelt profitiert und bei einer sehr kurzen Studiendauer einen überdurchschnittlich guten Abschluss erreicht. Mit Tara Schmitz wird die akademische Ausbildung fortgesetzt – sie strebt im nächsten Schritt einen Master an der Pädagogischen Hochschule an: „Auf mein bisheriges Studium zurückblickend gab es sicherlich einmal den einen oder anderen Engpass, bei dem die Doppelherausforderung Frauenbundesliga und Studium nicht leicht war. Aber die Mad Dogs haben mich immer top unterstützt, so dass ich jetzt zuversichtlich auch den nächsten Schritt mit einem Master-Studium angehen werde.“

Cheftrainer Randall Karsten freut sich sehr, dass die beiden Leistungsträger Teucke und Schmitz den Mad Dogs auch in den kommenden Jahren erhalten bleiben: „Für mich als Trainer ist es unheimlich schön, die positive Entwicklung in Mannheim mitgestalten zu können. In der Saison 2014/15 hatten wir mit einem Durchschnittsalter von 17,9 Jahren die jüngste Mannschaft in der DFEL und haben ordentlich Lehrgeld bezahlt. Heute haben wir immer noch die zweitjüngste Mannschaft der Liga mit 21,5 Jahren. Trotz einiger deutlicher Fortschritte sind wir aber noch nicht dort angekommen, wo wir hinwollen und arbeiten weiter daran.“

Wenn auch Du von dem Mannheimer Ausbildungs- und Studienprogramm profitieren möchtest, setze Dich mit uns in Verbindung! Unser Programm ist ebenfalls offen für sehr junge Spielerinnen unter 18 Jahren. Am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg können im Sportinternat Spielerinnen wohnen und ihre schulische Ausbildung fortsetzen. Hier ist ebenso der Übergang vom Realschulabschluss zum Vollabitur - also zur Allgemeinen Hochschulreife - möglich.

Kontakt:
Prof. Sven Schmitz
taluju<at>web.de
+49 152 318 477 95

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