Eishockey WM 2021: Endlich geht´s los - Deutschland trifft auf Ungarn

20 August 2021

Eishockey WM 2021 (Calgary/TS) Endlich geht´s los! Die Wartezeit neigt sich dem Ende zu. Nachdem die letztjährige Weltmeisterschaft kurz vor der Abreise abgesagt und die Einzelquarantäne erfolgreich überstanden wurde, gab es noch ein letztes Vorbereitungsspiel gegen den späteren Gegner Dänemark.

Die DEB-Frauen konnten sich mit 4:3 im Penaltyschiessen durchsetzen. Wir haben uns auf der letzten Pressekonferenz mit Bundestrainer Tom Schädler, Julia Zorn und Jenny Harss noch kurz unterhalten, bevor der Puck dann am Samstag gegen Ungarn fällt.

Tom Schädler über die bisherigen Eindrücke: "In der Einzelquarantäne waren alle Spielerinnen sehr diszipliniert und haben so gut es geht verschiedene kleinere Trainingseinheiten durchgeführt, aber ein Eistraining ist dann etwas ganz anderes. Die Gewöhnung an die kleine Eisfläche ist wichtig, die Scheibe kommt schneller zurück und Über- und Unterzahl trainieren war im Testspiel gegen Dänemark sofort möglich. Wir sind über den Sieg natürlich froh und motiviert, dass es am Samstag losgeht."

Julia Zorn: "Man muss als Stürmerin auf der kleineren Eisfläche schneller reagieren und hat dadurch auch schneller die Bande im Rücken. Ich bin aber mit der kleineren Eisfläche gut vertraut und mir liegt dieses Spiel."


frauen-eishockey.com: Blick in die Glaskugel: Inwieweit hat die ganz andere Vorbereitung Auswirkungen auf den Wettbewerb? Sind die Vor- und Nachteile bei den Trainingsbedingungen die es sonst bei manchen Nationen gibt, nicht mehr so groß wie sonst?

Tom Schädler: Es wurde alles unternommen, damit wir die bestmöglichsten Trainingsbedingungen hatten, es gab zum Beispiel drei Lehrgänge in dieser Zeit. Kanada und die USA haben einen sehr großen Vorteil, weil sie ihre Olympiakader zusammengezogen haben. Ich kann aber nicht detailliert sagen, wie die Vorbereitung für die anderen Teams verlief. Wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet. 

frauen-eishockey.com: Nach allem was passiert ist: Wann habt Ihr geglaubt, dass Ihr dieses Mal tatsächlich spielen könnt?

Jenny Harss: "Es läuft diesmal alles nach Plan, aber so richtig glauben wir es erst, wenn am Samstag die Scheibe fällt."

Julia Zorn: "Wir sind ganz nah dran, diesmal wird es losgehen".

frauen-eishockey.com: Laut einem Schweizer Medium tragt Ihr diese Tracking-Armbänder, die Euch überwachen, 24/7. Dabei wird nicht nur auf die Einhaltung der Quarantäne, sondern auch auf Einhalten des Abstands geachtet. Maximal zwei Meter Entfernung, auf dem Eis gibt es sogar eine Klettband-Version. Wie kommt Ihr damit klar?

Julia Zorn: "Alle Teams haben sich darauf verständigt, dass man die Bänder auf der Eisfläche nicht trägt. Beim Off-Ice-Training aber schon. Es ist eigentlich nicht so ungewohnt, denn Spitzensportler legen eh alle Daten offen, Stichwort Anti-Doping-System."

Tom Schäder: "Kompliment an das Team für die Disziplin und an Julia Graunke, die das als Team Managerin im Griff hat."

Jenny Harss: "Julia Zorn hatte die gute Idee, dass man den Tracker an der Uhr befestigen kann."


Vielen Dank für die Informationen. Wir wünschen Euch eine gesunde und verletzungsfreie Weltmeisterschaft und hoffen auf gemeinsame Erfolge! Das erste Spiel der IIHF-Weltmeisterschaft der Frauen steht für die deutsche Mannschaft dann am Samstag, 21. August 2021, um 12 Uhr (Ortszeit, 20 Uhr dt. Zeit) an. Zum WM-Auftakt geht es gegen die Mannschaft aus Ungarn. Weitere Gruppengegner sind Dänemark (23. August, 12 Uhr Ortszeit, 20 Uhr dt. Zeit), Tschechien (25. August, 16 Uhr, 0 Uhr dt. Zeit+1) und Japan (26. August, 19.30 Uhr, 3:30 dt. Zeit +1).

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