Bundesliga

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Die erste Niederlage im diesjährigen EWHL Supercup kassierten die ECDC Indians Frauen am Samstagnachmittag gegen KMH Budapest. Trotz deutlichem Chancenplus konnten die Memmingerinnen die starke kanadische Torfrau in Diensten Budapests, Valerie Lamenta nur ein einziges Mal überwinden und kassierten ihrerseits drei Gegentreffer zum 1:3 Endstand. Einen Tag später gewannen die Indians mit dem selben Resultat gegen die zweite Mannschaft aus Budapest hartumkämpft aber hochverdient mit 3:1.

(PM) Mit einem klaren 8:2 (4:1/3:1/1:0) Erfolg bei den Salzburg Eagles konnten die Indians Frauen auch die zweite Partie im diesjährigen EWHL Supercup für sich entscheiden. Mit sechs Punkten übernahmen die Memmingerinnen zeitgleich die Tabellenführung in diesem europäischen Wettbewerb.


Mit einem verdienten 2:1 (2:0/0:1/0:0) Heimspielerfolg starteten die Frauen der Memminger Indians in den diesjährigen EWHL Supercup. Der Vorjahreszweite in diesem europäischen Wettbewerb war über die gesamte Dauer das spielbestimmende Team. Die Gäste hatten es allein ihrer starken Torfrau Darya Dmitriyeva zu verdanken, dass die Partie bis zum Ende spannend blieb.

(PM) Und auch der vorerst letzte Neuzugang, Tanja Eisenschmid, hat sich wie alle ihre Vorgängerinnen unseren drei Fragen gestellt:

Warum hast Du dich für den ERC Ingolstadt entschieden?

Ich habe mich aus mehreren Gründen für den ERC Ingolstadt entschieden. Das größte Argument war jedoch, dass der ERC gerade in einer Aufrüstungsphase ist und es uns der Verein ermöglicht das beste Training zu bekommen. Natürlich war es auch noch ein Pluspunkt, dass meine Schwester schon dort spielt und ich mich darauf freue bald mit ihr auf dem Eis zu stehen.

Was sind deine Ziele für die kommende Saison?

Mein persönliches Ziel für die kommende Saison ist es nach meiner Verletzung wieder komplett fit zu werden. Meine sportlichen Ziele sind die deutsche Meisterschaft und eine gute und erfolgreiche WM zu spielen.

Worauf freust Du dich am meisten in Ingolstadt?

Ich freue mich sehr wieder hier in Deutschland zu sein und mit meiner neuen Mannschaft zu trainieren. Ich kann es kaum erwarten die Frauen Bundesliga in Angriff zu nehmen.

Vielen Dank für deine Antworten. Wir wünschen Dir weiterhin eine schnelle und gute Genesung und freuen uns auf deinen ersten Auftritt im Trikot des ERC Ingolstadt!!!

(PM) Nach dem erneuten Titelgewinn im Frühjahr hatten sich die Frauen der Memminger Indians bereits von Sonja Weidenfelder verabschiedet, doch nun gab es eine überraschende Wende. Die 26-jährige Stürmerin, die zwei Jahre lang als Importspielerin sehr erfolgreich für die Allgäuerinnen auf Torejagd gegangen war, kehrt überraschend an ihre alte Wirkungsstädte zurück.

 

In den beiden vergangenen Spielzeiten hat sie in 54 Spielen 49 Tore für den ECDC erzielt sowie 67 Assists beigesteuert. Da die ganze Familie der gebürtigen Kanadierin mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen hat, wird Sonja keinen der beiden Kontingentplätze belegen und auch in der kommenden Saison mit der Trikotnummer 19 für die Maustädterinnen auflaufen.

 

Doch es gibt noch mehr gute Nachrichten. Sonja Weidenfelder wurde vom DEB Bundestrainer Christian Künast für das 3-Nationen Turnier in der kommenden Woche in Budapest nominiert. Bereits am Donnerstag wird sie gegen Gastgeber Ungarn zum ersten Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft mit dem Adler auf der Brust tragen dürfen.

An seinen Zielen für die kommende Saison lässt Klaus Wüst keine Zweifel. „Wir wollen Deutscher Meister werden“, gibt der Vorsitzende des ESC Planegg die Richtung vor. Zweimal Platz zwei hinter dem ECDC Memmingen waren für den einen oder anderen bei den Pinguinen dann doch etwas des Schlechten zu viel. Im nächsten Frühjahr will der Deutsche Rekordmeister jedenfalls seinen insgesamt achten Titel feiern.Die Verantwortlichen ließen bisher nichts unversucht, um dieses Ziel zu realisieren. Mit Marcel Breil konnte sehr früh ein Nachfolger für Matthias Fritsche gefunden werden, der sein Amt in diesem Sommer niederlegte. Zwar verzeichnete der Vize-Meister der vergangenen Saison fünf Abgänge, doch mit den beiden Amerikanerinnen Jacyn Reeves und Justine Reyes sowie der Deutsch-Norwegerin Eirin Stendahl konnten die Lücken gut geschlossen werden.

 

Zumal Anna Maria Fiegert aus den USA zurückgekehrt ist und sich auch Torfrau Lisa Hemmerle wieder dem Eishockey-Verein angeschlossen hat. Die Mannschaft zählt insgesamt 25 Spielerinnen, von denen nur Kathrin Lehmann, Mona Pink und Franziska Albl aus beruflichen Gründen hin und wieder ausfallen dürften. Tabea Botthof spielt immerhin, wenn sie von ihrem Studienaufenthalt in den USA zurückkehrt. Zum erweiterten Kader zählen außerdem sechs zusätzliche Spielerinnen. „Der Kader müsste eigentlich groß genug sein“, glaubt Wüst. Er ist optimistisch, dass die Pinguine in dieser Saison von keinen Personalsorgen geplagt werden. Wie stark das Team tatsächlich ist, wird sich wohl schon an den zwei Intensiv-Wochenenden im August in Bad Tölz herausstellen, an die sich dann ein einwöchiges Trainingslager anschließt. An dessen Ende stehen drei Testspiele, die in die Wertung zum EWHL-Supercup einfließen. Mit Salzburg, Almaty und Bratislava warten drei schwere Gegner auf den ESC.

 

Im September steht dann der Feinschliff an, ehe Anfang Oktober die Saison in der Bundesliga für die Planeggerinnen beginnt. Wie die beiden anderen deutschen EWHL-Teilnehmer ERC Ingolstadt und ECDC Memmingen müssen sie noch nicht beim offiziellen Rundenstart am 29. September antreten. Voraussichtlich wird der ESC vier Spiele weniger als in der vergangenen Saison bestreiten. Da für Absteiger Hannover Indians keine Mannschaft ins Oberhaus nachrückt, schrumpft die Zahl der Bundesligisten auf sieben zusammen. „Die Lücke zwischen der Bundesliga und der Landesliga wird immer größer“, klagt Wüst. Der ESC-Vorsitzende warnt davor, dass das Damen-Eishockey in Zukunft keine tragfähige sportliche Basis mehr besitzt. Eine Liga, in der sich irgendwann nur noch vier Vereine tummeln, hält der ESC-Chef jedenfalls nicht für erstrebenswert, da sie keine sportliche Herausforderung mehr darstellt. Wer will in einer solchen Nischenveranstaltung schon gerne Meister werden?

Die Frauen des ECDC Memmingen Indians haben ihren Titel in der Frauen-Bundesliga verteidigt. Die Spielerinnen besiegten im dritten und entscheidenden Finalspiel den Rekordmeister ESC Planegg mit 3:0 und krönten sich somit zum dritten Mal zum Deutschen Meister.

 

Nach einem 4:1-Erfolg in Planneg mussten die Memminger Spielerinnen gestern eine 2:3-Niederlage in der eigenen Halle hinnehmen. Somit kam es zur dritten Auflage des Finals, welches aufgrund der besseren Tabellenposition der Indians erneut in der Eissporthalle Memmingen ausgetragen wurde. Taylor Day mit zwei Toren und Nationalspielerin Marie Delarbre sicherten den Gastgeberinnen den Sieg am Sonntagnachmittag.

 


Insgesamt fanden über 2.200 Zuschauer an den beiden Finaltagen in Memmingen den Weg in die Eissporthalle, um beide Mannschaften zu unterstützen. Darunter befand sich am Samstag auch DEB-Präsident Franz Reindl, der die tolle Atmosphäre am Hühnerberg lobte. „Es war eine spannende Finalserie und ein gelungene Playoff-Premiere für die Frauen-Bundesliga“, befand Marion Herrmann, DEB-Frauenbeauftragte und Ligenleiterin der Frauen-Bundesliga, nach der Siegerehrung. „Das Publikum in Memmingen hat dem Finale einen angemessenen und würdigen Rahmen gegeben.“

 


Frauen-Bundestrainer Christian Künast verfolgte in den letzten Wochen zahlreiche Spiele der Frauen-Bundesliga, um die Nationalspielerinnen für die bevorstehende Weltmeisterschaft in Espoo / Finnland (4. bis 14. April 2019) zu beobachten. Auch in Memmingen war er zu Gast und zeigte sich nach dem Finale begeistert: „Drei tolle Finalspiele fanden einen würdigen Meister. Ich habe zwei engagierte Teams gesehen, die alles gegeben haben. Das war Werbung für das deutsche Frauen-Eishockey!“

 


Alle Informationen zur Vorbereitung der 2019 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft gibt der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) zu Beginn der kommenden Woche bekannt...

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