Cup-Bronze für die ZSC Lions Frauen

Die ZSC Lions Frauen gewinnen am Final-Four-Turnier des National Cup Women in Lausanne die Bronzemedaille. Nach dem brutalen 1:7 im Halbfinal gegen Zug, rehabilitierten sich die Zürcherinnen mit einem 4:2-Sieg gegen Langenthal im Bronzespiel.
Monika Waidacher, seit dieser Saison Head of Women’s Team der ZSC Lions, sieht im Gewinn der Bronzemedaille „einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft. Die Medaille macht uns sehr stolz, vor allem, weil es die erste Medaille in der neuen Ära ist.“ Das Team habe sich diesen Erfolg mit harter Arbeit und viel Leidenschaft verdient. Dabei dachte sie wohl in erster Linie an den Achtelfinal-Erfolg gegen den SC Bern, der den Weg ins Final-Four-Turnier erst ermöglicht hat. Auch für Headcoach Angela Taylor war es die erste Medaille ihrer noch jungen Coaching-Karriere in der Schweiz. „Ich bin stolz auf das Team, wir haben hart arbeiten müssen, Einsatz für Einsatz. Langenthal machte es uns nicht einfach.“ Die erfahrene und «medaillenverwöhnte» Verteidigerin Dominique Scheurer, seit sieben Jahren in Diensten der ZSC Lions und zweifache Meisterin- und Cupsiegerin, spricht mit Respekt vom Medaillengewinn: „Die bronzene Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Ich bin überzeugt, dass sie uns den nötigen Schwung für die letzten beiden Qualifikationsspiele und die späteren Play-Ins/Playoffs geben wird.“
Der Traum vom Coup gegen Zug, dem Einzug ins Finale und dem möglichen elften Cupsieg dauerte genau zehn Spielminuten. Zehn Minuten, in denen die Zürcherinnen zu Beginn des Halbfinals die erfolgsverwöhnten Zugerinnen in arge Bedrängnis brachten, dabei aber das Toreschiessen vergassen. Wie aus heiterem Himmel nutzten die Zugerinnen die erste Chance zur Führung und brachen damit den Rhythmus der Zürcherinnen. Die ZSC Lions Frauen kamen zwar im Mitteldrittel in doppelter Überzahl zum Ausgleich, doch Zug antwortete mit einer Matchdemonstration sondergleichen: Innert knapp vier Minuten zogen sie auf 5:1 davon. Sechs Schüsse auf Alisha Berger, vier Tore, das war die Ausbeute dieser Druckphase und gleichbedeutend mit dem Ticket für den Final.
Der Gewinn der Bronzemedaille war kein Selbstläufer. Es brauchte viel «Chrampf» und Fighting Spirit, um die mit sechs Leihgaben aus der PFWL und der SWHL B angetretenen Langenthalerinnen in Schach zu halten. Ein Doppelpack von Kristi Sashkina ebnete im Startdrittel den Weg zum Sieg, Lisa Rüedi und Chloé Aurard-Bushee schossen nach einem schwachen Mitteldrittel mit einer gefährlichen Langenthaler Dominanz (4:13 Schüsse) bis zur 45. Minute die Tore drei und vier, ehe sich Langenthal verdientermassen für seine Leistung mit zwei Treffern doch noch halbwegs belohnen konnte.
Bericht: PM ZSC Lions Frauen
Foto: ZSC Lions Frauen
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