Lady Sharks stehen im Finale um die bayerische Meisterschaft

Feb. 27, 2026 | Weitere Frauen-Ligen

​Es hätte spannender nicht sein können in den fünf Halbfinalspielen gegen Mannheim. Enge Spiele, wenige Tore, starke Defensiven und Torhüterinnen bestimmten die ersten vier Begegnungen. Das es ausgerechnet im entscheidenden fünften Spiel gleich zehn Tore geben sollte, damit war vor der Partie nicht zu rechnen. Mannheim entschied das erste Spiel in Kempten (Wurde aufgrund fehlender Eiszeiten in Füssen gespielt) mit 2:1 für sich.

Doch bereits beim zweiten Spiel in Kempten glichen die Damen aus dem Allgäu mit dem gleichen Ergebnis die Serie aus. Spiel drei und vier fanden dann in der SAP Arena statt, die Mad Dogs gingen mit einem 3:1 Erfolg mit zwei zu eins in der Serie in Führung und hatten sich zwei Matchpucks erspielt. Spiel vier dann bis zur Spielmitte beim Stand von 0:0 ausgeglichen, fünf Minuten reichten Kempten dann um mit drei erzielten Treffern zum Serienausgleich zu kommen.

Somit kam es am vergangenen Sonntag in der heimischen Dewart Arena zum alles entscheidenden Spiel. Und hier hatten die Gäste lange die Nase vorne. Konnte Kempten das 0:1 und das 1:2 jeweils noch ausgleichen sah es dann nach zwei weiteren Mannheimer Toren nicht mehr sehr hoffnungsvoll für das Team von Max Berger und Geli Fischer aus. Doch der Anschluss unmittelbar vor der Drittelpause gab nochmals Hoffnung und Schwung.

In einem Sturmlauf im letzten Drittel drehte man die Partie innerhalb von nur einhundert Sekunden mit drei Treffern für sich. Zunächst wurde Marie Délarbre bei einem Break von den Beinen geholt, den fälligen Penalty verwandelte sie eiskalt zum viel umjubelten Ausgleich, Emily Echter und Anna Glazniece legten sofort nach. Die verbleibenden 16 Minuten spielten die Allgäuer Ladies abgeklärt und souverän nach Hause. Man ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich den verdienten und viel umjubelten Finaleinzug. Nun geht es in maximal fünf weiteren Spielen gegen die Damen des ESV Kaufbeuren. Das Allgäuderby wird also darüber entscheiden wer sich in dieser Saison den Pott für den bayerischen Meister in seine Vitrine stellen darf.

Statistik Spiel 4:

EKU Mannheim – ESC Kempten 0:3 (0:0, 0:3, 0:0)

Tore:
0:1 Brugger (Délarbre) (33.)
0:2 Délarbre (Brugger) (37.)
0:3 Schmitz (Usichenko, Lutscher) (38.).

Strafminuten:
EKU Mannheim: 6
ESC Kempten: 10

Zuschauer: nicht bekannt

Statistik Spiel 5:

ESC Kempten – EKU Mannheim 6:4 (2:21:23:0)

Tore:
0:1 Vorlicek (Huerkamp, Schäfer) (6.)
1:1 Fritz (Délarbre, Neudert) (7.)
1:2 Huerkamp (Vorlicek) (9.)
2:2 Délarbre (19.)
2:3 Vorlicek (23.)
2:4 Ullrich (Herzog (26.)
3:4 Usichenko (39.)
4:4 Délarbre (Penalty) (43.)
5:4 Echter (Neudert, Kajah) (44.)
6:4 Glazniece (Kaiser, Kajah) (45.).

Strafminuten:
ESC Kempten: 6
EKU Mannheim: 12

Zuschauer: 156

Bericht: PM ESC Kempten Sharks / Thomas Hasselbach
Foto: Thomas Hasselbach

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