SPG Kitzbühel/Kufstein schafft Triple mit Derby-Finalsieg gegen Red Angels Innsbruck in der DEBL2

März 15, 2026 | Bundesliga

Die Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein feierte am Sonntag beim DEBL2-Final-Four im Sportpark Kitzbühel im Tiroler Final-Derby gegen die Red Angels Innsbruck einen 4:2-Sieg und schaffte damit nach dem Meistertitel 2024 und 2025 das Triple. Die Red Angels wurden zum dritten Mal in Folge Vizemeisterinnen. Die Sportunion DHC IceCats Linz AG II siegte im Spiel um Platz drei gegen die VSV Lady Hawks mit 2:1 und holte sich damit die Bronzemedaille.

Zum dritten Mal in Folge war das große Finale um den Titel in der DEBL2 das Tiroler Derby SPG Kitzbühel/Kufstein gegen Red Angels Innsbruck. Die Titelverteidigerinnen der Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein feierten am Samstag im ersten Halbfinale des DEBL2-Final-Four im Sportpark Kitzbühel gegen die Sportunion DHC IceCats Linz AG II einen knappen 2:1-Sieg. Die Vorjahres-Vizemeisterinnen der Red Angels Innsbruck besiegten im zweiten Halbfinale die VSV Lady Hawks III klar mit 5:1. Es knisterte im Sportpark in der Gamsstadt und die Gastgeberinnen starteten blitzartig in die Partie gegen die Kolleginnen aus der Tiroler Landeshauptstadt. Jana Reuter schnappte sich in der Angriffszone die Scheibe und schoss aus dem Slot zum 1:0 nach genau 68 Sekunden ein (2.). Die Innsbruckerinnen fanden rasch die passende Antwort: Goalgetterin Lea Mair, die schon im Halbfinale zweimal ihre Visitenkarte abgegeben hatte, kehrte den Puck nach einem Getümmel vor dem Tor mit der Backhand aus kurzer Distanz über die Linie (6.). Bald danach hatten die Red Angels ihre erste Überzahl, konnten aber kein Kapital in Form eines weiteren Treffers schlagen. Nach einem energischen Vorstoß von Klara Huber und einem Wrap Around kam die Scheibe zu Tara Höfinger, die aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Spielgemeinschaft traf (13.). Knapp zwei Minuten später tauchte Sharon Hausberger im Slot auf und zirkelte den Puck zum 3:1 ins rechte Kreuzeck (15.). Gegen Ende des ersten Abschnitts hatten die Unterländerinnen ihr erstes Powerplay, es blieb beim Zweitore-Vorsprung nach 20 Minuten.

Im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Teams einen intensiven Fight, der auch lange spannend blieb. Die Red Angels versuchten, ergebnistechnisch ins Match zurückzukommen. Die Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein hatte den vierten Treffer auf der Schlägerschaufel, konnte zudem zwei Überzahlspiele nicht nützen. Die beiden Torhüterinnen – Leonie Eder bei der Spielgemeinschaft und Lena Klammer bei den Innsbruckerinnen – ließen im zweiten Drittel jeweils keinen Gegentreffer zu. In den ersten Minuten des Schlussdrittels änderte sich am Spielcharakter wenig. Innsbruck kämpfte verbissen um einen Weg, den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Gastgeberinnen standen defensiv kompakt und kontrollierten das Geschehen auf dem Eis. Nach einem energischen Vorstoß passte Sophia Widmair die Scheibe mit der Backhand von hinter der Torlinie auf Helena Hörl, die aus kurzer Distanz das 4:1 erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte (47.). Danach hatten die Red Angels eine weitere Überzahl, eine Zeit lang sogar Fünf gegen Drei, Treffer gelang aber keiner. Kurz vor dem Ende hatten die Innsbruckerinnen noch ein Powerplay und Sarah Woschitz verkürzte mit der Backhand auf 2:4 (59.). Die Spielgemeinschaft Kitzbühel/Kufstein gewann am Ende mit 4:2 und sicherte sich den dritten Meistertitel in Folge!

Platz drei geht an die Sportunion DHC IceCats Linz AG II

Das Spiel um Platz drei im Sportpark Kitzbühel zwischen den VSV Lady Hawks III und der Sportunion DHC IceCats Linz AG II war eine klassische Sonntagsmatinee. Nachdem die ersten beiden Überzahlspiele auf beiden Seiten noch keinen Treffer brachten, schlugen die Linzerinnen in den nächsten beiden Powerplays zwei Mal zu. Dabei war das 1:0 ein für eine Überzahl eher außergewöhnliches Tor: Daria Eckerstorfer schoss nach einem schnellen Konter vom linken Bullykreis herrlich zum 1:0 ins lange Eck ein (12.). Auch für den zweiten Treffer der IceCats zeichnete sich Center-Stürmerin Daria Eckerstorfer verantwortlich: Dieses Mal stellten sich die Oberösterreicherinnen in der Angriffszone auf, nach einem Schuss verwertete Eckersdorfer den Rebound aus dem Slot zum 2:0 (16.). Danach hatten die Linzerinnen eine weitere Überzahl, aber anstatt den Vorsprung auszubauen, klingelte es im von Yasmine Kainz gehüteten eigenen Tor. Die Villacherinnen verkürzten durch Jasmin Moser, die nach einem herrlichen Solo einen klassischen Shorthander erzielte, auf 1:2 (19.).

Das Match blieb auch im zweiten Abschnitt spannend und eine ausgeglichene Angelegenheit. Beide Teams konnten jeweils eine weitere Überzahl nicht in einen weiteren Treffer ummünzen. Bei den Linzerinnen übernahm Torfrau Sara Waldherr knapp nach Halbzeit für ihre Kollegin Yasmine Kainz. Im Schlussdrittel waren die Draustädterinnen nach einer Unterzahl, die sie noch aus dem Mittelabschnitt mitgenommen hatten, gezwungen, offensiver zu agieren und kamen auch zu Chancen. IceCats-Goalie Sara Waldherr hielt im Verbund mit ihrer Defensive den knappen Eintore-Vorsprung. Das Spiel wurde von Minute zu Minute spannender. In der letzten Minute nahmen sich die Villacherinnen mit einer Strafe die letzte Chance auf den Ausgleich. Die Sportunion DHC IceCats Linz AG II siegte mit 2:1 und sicherte sich Platz drei.

DEBL-Halbfinale mit den Hinspielen gestartet

In der Dameneishockey Bundesliga (DEBL) sind am Samstag die Halbfinal-Hinspiele absolviert worden. Die Women Capitals legten im ersten Spiel gegen Titelverteidiger Villach Lady Hawks II mit einem knappen 3:2-Heimsieg für das Rückspiel am kommenden Sonntag in der Villacher Stadthalle vor. Im zweiten Halbfinale trennten sich die Graz99ers Huskies II und die Sportunion DHC IceCats Linz AG nach spannenden 60 Minuten mit einem 3:3-Unentschieden. Damit ist die Ausgangslage für das Rückspiel in der Linz AG Eisarena am Samstag klar: Die Siegerinnen nach 60 Minuten, Overtime oder Penaltyschießen stehen im Finale. Das im Champions Hockey League Modus ausgetragene Halbfinale, in dem nach zwei Spielen das Gesamtscore zählt, entscheidet über die zwei Klubs, die im Finale um den Titel kämpfen und über die beiden Teams, die um Platz drei spielen. Auch hier fallen die Entscheidungen jeweils im CHL-Modus mit Hin- und Rückspiel.

DEBL 2 Final Four Kitzbühel

Finale:

SPG Kitzbühel/Kufstein vs. Red Angels Innsbruck 4:2 (3:1,0:0,1:1)
So., 15. März 2026, 15:30 Uhr, Sportpark Kitzbühel
Torschützinnen SPG Kitzbühel/Kufstein: Jana Reuter (2.), Tara Höfinger (13.), Sharon Hausberger (15.), Helena Hörl (47.)
Torschützinnen Red Angels Innsbruck: Lea Mair (6.), Sarah Woschitz (59./PP1)

Spiel um Platz drei:

VSV Lady Hawks III vs. Sportunion DHC IceCats Linz AG II 1:2 (1:2,0:0,0:0)
So., 15. März 2026, 10:15 Uhr, Sportpark Kitzbühel
Torschützin Sportunion DHC IceCats Linz AG II: Daria Eckerstorfer (12./PP1, 16./PP1)
Torschützin VSV Lady Hawks III: Jasmin Moser (19./SH1)

Halbfinale 1:

SPG Kitzbühel/Kufstein vs. Sportunion DHC IceCats Linz AG II 2:1 (1:1,1:0,0:0)
Sa., 14. März 2026, 15:30 Uhr, Sportpark Kitzbühel
Torschützinnen SPG Kitzbühel/Kufstein: Sophia Widmair (7.), Helena Hörl (38.)
Torschützin Sportunion DHC IceCats Linz AG II: Lisa Kail (6./PP1)

Halbfinale 2:

Red Angels Innsbruck vs. VSV Lady Hawks III 5:1 (0:0,4:1,1:0)
Sa., 14. März 2026, 18:30 Uhr, Sportpark Kitzbühel
Torschützinnen Red Angels Innsbruck: Tanja Knoll (24./PP1), Lea Mair (28./PP1, 32.), Julia Föger (39., 53./PP1)
Torschützin VSV Lady Hawks III: Sabrina Di Casmirro (37.)

Bericht: PM ÖEHV

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