Der Österreichische Eishockeyverband blickt auf eine positive Entwicklung

Vergangenes Wochenende wurde in Graz die alljährliche Generalversammlung abgehalten, in dessen Rahmen das Präsidium, Geschäftsführer Alexander Helwig, Sportdirektor Roger Bader und General Manager Damen Martin Kogler den Mitgliedern ausführlich Bericht erstatteten über die abgelaufene Spielzeit.
Die Tagesordnungspunkte umfassten die Feststellung der Beschlussfähigkeit, die Genehmigung des Protokolls der 80. Generalversammlung, die Beschlussfassung über die endgültige Aufnahme und über den endgültigen Ausschluss von Verbandsmitgliedern, die Vorstellung des Jahresabschlusses 2025 durch den ÖEHV, Bericht des Wirtschaftsprüfers Paul Amon (Crowe SOT GmbH) für das Wirtschaftsjahr 2025, die Entlastung des Präsidiums, die Berichte des Präsidiums, des Geschäftsführers, des Sportdirektors Herren, des General Managers Damen, die Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder des ÖEHV, sowie Allfälliges.
Im Rahmen der GV wurde Michael Herzog-Löschnig, Präsident des KEHV, als neuer Vertreter der Landesverbände ins ÖEHV-Präsidium kooptiert. Michael Herzog-Löschnig wurde von den anderen Landesverbänden einstimmig gewählt.
Positive Entwicklung – sportlich wie finanziell
Die Erfolge der Herren- und Damen-Nationalteams haben dem österreichischen Eishockey in den vergangenen Jahren einen spürbaren Schub verliehen. Einerseits ist die mediale Sichtbarkeit deutlich gestiegen, was sich unter anderem in einer stärkeren Präsenz im Fernsehen und einer höheren öffentlichen Wahrnehmung des Sports widerspiegelt. Andererseits verzeichnet man eine steigende Nachfrage bei Heimspielen, was das wachsende Interesse der Fans eindrucksvoll unterstreicht. Diese positive Entwicklung macht den Eishockeysport auch für Unternehmen zunehmend attraktiv. Der gesteigerte Werbewert und das Interesse von Fans, Medien und Partnern führt aktuell zu neuen Kooperationen und Partnerschaften, die in den kommenden Wochen kommuniziert werden. Besonders wichtig ist aber die nachhaltige Wirkung auf die Basis des Sports. Die Erfolge der Nationalteams schaffen Identifikationsfiguren und Begeisterung, die in Kombination mit den Recruiting- und Nachwuchsprogrammen des ÖEHV dazu beitragen, immer mehr Kinder und Jugendliche für den Eishockeysport zu gewinnen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den kontinuierlich steigenden Zahlen lizenzierter Spielerinnen und Spieler wider.
Auch finanziell steht der ÖEHV auf einer soliden Basis. Das Geschäftsjahr 2025 wurde wie geplant mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Zusätzlich hat die international tätige Wirtschaftsprüfungskanzlei Crowe den Jahresabschluss geprüft und dem ÖEHV ein uneingeschränktes Testat sowie eine ausgezeichnete Eigenkapitalquote bestätigt. Für das Jahr 2026 wird mit einer weiteren positiven Entwicklung der Einnahmenseite gerechnet. Wesentliche Treiber dafür sind bestehende und neue Sponsoringpartnerschaften sowie die Heimspiele des Herren-Nationalteams, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich einen wichtigen Beitrag leisten. Transparenz und professionelle Verbandsführung haben für den ÖEHV einen hohen Stellenwert. Daher wird der Jahresabschluss 2025 zeitnah auf der ÖEHV-Website veröffentlicht und ist für alle Interessierten öffentlich einsehbar.
Umsetzung des AKES und weitere Steigerung heimischer Spieler in den Topligen
Die Umsetzung von AKES erfolgt planmäßig. Die finalen Berechnungen für die Saisonen 2023/24, 2024/25 und 2025/26 wurden bzw. werden aktuell an die jeweiligen Vereine übermittelt. Parallel dazu wird die vom ÖEHV zugesagte Anschubfinanzierung in Höhe von insgesamt 150.000 Euro (3 x 50.000 Euro) an die Vereine ausgeschüttet. Dabei ist ein vorausschauendes und verantwortungsvolles Cash-Flow-Management seitens des Verbandes wesentlich. AKES ist und bleibt ein zentraler Bestandteil des Kooperationsvertrages mit der win2day ICE Hockey League sowie der Alps Hockey League. Darüber hinaus verfolgt man das Ziel, das System schrittweise auch auf weitere Ligen und den Damenbereich auszuweiten. Der wesentliche Zweck von AKES besteht darin, Vereine zu fördern, die konsequent und nachhaltig in die Ausbildung und Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler investieren. Der gewünschte Lenkungseffekt ist, gezielte Nachwuchsarbeit zu stärken und langfristig die Entwicklung des österreichischen Eishockeys zu fördern.
Mit der win2day ICE Hockey League besteht aktuell ein Vertrag, der bis Ende der Saison 2026/2027 läuft. Der ÖEHV befindet sich mit der Liga in laufenden Verhandlungen. Darüber hinaus steht man in sehr gutem und laufendem Austausch zu den anderen nationalen Verbänden der ICE-Liga, mit denen Einigkeit über den gemeinsamen zukünftigen Weg herrscht.
Ein zentraler Wunsch des ÖEHV, sowie vieler Vereine und Sponsoren, besteht in einer weiteren Reduktion der Import-Spieler auf 8+3.
In seinem Bericht zur abgelaufenen Saison 2025/2026 betonte auch Sportdirektor Roger Bader, dass die bereits erzielte Reduktion der Importspieler wesentlich zu den Erfolgen des Nationalteams in den vergangenen Jahren beigetragen hat.
Der Österreichische Eishockeyverband blickt einer ereignisreichen Saison 2026/2027 entgegen mit den Highlights Damen-WM 2026 in Dänemark und der WM 2027 der Herren in Deutschland.
Bericht: PM ÖEHV
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