Meisterinnen-Feier in der OYM hall

Am Sonntag, 29. März 2026 lud der EVZ zur Meisterinnen-Feier. Über 1000 Besuchende liessen das EVZ Women’s Team in der OYM hall noch einmal hochleben.
Nur drei Jahre nach der Gründung im Jahr 2023 ist das EVZ Women’s Team bereits Schweizer Meister. Zu den beiden Heimspielen im Playoff-Final pilgerten 4040 und 3824 Fans. Viele Gründe, diese herausragende Saison – in der auch der National Cup gewonnen wurde – noch einmal zu feiern.
So öffnete der EVZ am Sonntagnachmittag die OYM hall. Vor dem offiziellen Akt verteilte Maskottchen Kolin blau-weisse Ballone und die Meisterinnnen-Shirts und -Caps wurden verkauft. Auf dem Eis würdigte dann EVZ CEO Patrick Lengwiler die Leistung der Spielerinnen und Coaches in den vergangenen drei Jahren, verwies aber auch auf die Frauen-Bewegung allgemein, die in Zug gestartet wurde: «Wir haben gesagt, wenn wir es machen, machen wir es richtig. Heute spielen 120 Mädchen in unseren Nachwuchsabteilungen Eishockey.»
Trainerin Daniela Diaz hat intensive Tage hinter sich und bedankt sich auf dem Eis bei den Fans: «Unglaublich, dass so viele Leute hier sind und das mit uns erleben wollen.» Kapitänin Lara Stalder ergänzt: «Als ich vor drei Jahren hierherkam – zurück nach Hause – wollte ich etwas auslösen. Es ist schön, dass das so gut gelungen ist.»
Auch die Politik war am Sonntagnachmittag in der OYM hall vertreten. Stadtrat Etienne Schumpf gratulierte dem Team im Namen der Stadt und übergab einen grossen, in den Klubfarben Blau und Weiss gehaltenen Osterhasen.

29.03.2026 – Meisterinnen‑Feier, Feier, EV Zug, Event, OYM hall, Zug . (Bild von Philipp Hegglin/ EV Zug Official)
Im Anschluss an die Feier schrieben die Spielerinnen unter grossem Andrang Autogramme für die Kinder und posierten für Fotos. Die Zuger Meister-Heldinnen haben definitiv etwas ausgelöst.
Die Meisternacht vom Mittwoch
Der Meistertitel ist für das Frauenteam der emotionale Höhepunkt einer intensiven Saison. Nach dem Triumph überwiegen Stolz, Dankbarkeit und grosse Freude über das gemeinsam Erreichte.
Matchwinnerin Ivana Wey (20), die den EVZ in Richtung Northeastern University (NCAA) verlassen wird, sagt: «Dass wir die Saison so abschliessen konnten, ist unglaublich! Dieses Team hat das ganze Jahr über und schon die beiden Jahre zuvor extrem hart gearbeitet und viel dafür gemacht. Ich bin stolz, ein Teil dieses Teams gewesen sein zu dürfen.» Stürmerin Luisa Waser (25) sieht den Schlüssel im Trainingsalltag: «Was den Unterschied zu unseren Gunsten gemacht hat, war die hohe Intensität, die wir in jedem Training voneinander gefordert haben. Wir haben auch im Training immer versucht, auf den Körper zu spielen.» Besonders in Erinnerung bleibt ihr «der letzte Sieg zu Hause vor dieser wunderschönen Kulisse und vor Familie, Freunden und Fans». Auch Nina Harju (21) spricht von Erleichterung: «Es ist alles am Ende wunschgemäss aufgegangen, und die Euphorie war im Team, in der Organisation und bei den Fans spürbar.» Danach wurde gefeiert: «Es ging bis früh morgens, wir hatten einen Riesengaudi zusammen.» Final-MVP Chiara Pfosi (28) hebt den Zusammenhalt hervor: «Wir arbeiteten die ganze Saison so hart dafür; umso schöner war es, dass es sich schlussendlich auszahlte.» Zur Meisterfeier sagt sie: «Es war eine lange und unvergessliche Nacht!» Playoff-Topskorerin Rahel Enzler (25) spricht von «unglaublich schönen, emotionalen Momenten mit dem Team» und betont: «Jede hat ihren Teil zum Erfolg beigetragen.» Leonie Kutzer, die am Tag nach dem Titelgewinn 21 wurde, sagt: «In den letzten Monaten merkte man im Team richtig, dass wir den Titel holen wollen. Die Playoffs waren nochmals extra cool, weil es auch eine Herausforderung war und wir mit Widerständen umgehen mussten. Das hat uns noch mehr verbunden.» Für Nadine Hofstetter (31) war es ein besonderer Abschied: «So die Karriere beenden zu können, ist einfach schön: vor dieser Kulisse mit all den Fans und der Familie.» Sarah Mettler (15) fasst die Gefühlslage so zusammen: «Es hat sooo viel Spass gemacht, und wir hatten viel Freude.» Laura Fuoco (22), die während der Saison zum Team stiess, sagt: «Der gestrige Sieg hinterliess ein unglaubliches Gefühl und zeigt, wie viel Arbeit wir als Team investiert haben, um unser Ziel zu erreichen.» Goalie Yara Keller (20) betont, wie anspruchsvoll der Weg trotz klarer Resultate war: «Auch wenn die Resultate sehr deutlich ausfielen, mussten wir für alles, was wir erreicht haben, hart arbeiten.» Eine besondere Rolle hatte Vanessa Ryhner (28) inne. Die Stürmerin setzte die Saison wegen ihrer Schwangerschaft aus und half im Staff mit. Sie sagt: «Auch wenn ich selbst nicht auf dem Eis stehen konnte, habe ich jeden Moment miterlebt und mitgefiebert. Unser Zusammenhalt war auf dem ganzen Weg in dieser Saison deutlich zu spüren, und genau das hat am Ende den Unterschied ausgemacht.» Der Meistertitel ist damit nicht nur der verdiente Lohn für eine starke Saison, sondern auch Ausdruck eines Teamspirits, der das EVZ Frauenteam über Monate getragen hat.
Bericht: PM EV Zug
Fotos: EV Zug
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