Spitzeneishockey und Studium/Ausbildung – das ist möglich bei den Mad Dogs Mannheim

Jan 8, 2023 | Bundesliga

  • ​Mehrere Spielerinnen profitieren bereits vom Studienprogramm
  • Hauptsponsor m:con bietet zusätzlich dualen Studienplatz an

Nach 16 Spielen stehen die Mad Dogs Frauen in der Hauptrunde in der Spitzengruppe auf dem 3. Platz in der DFEL. Wie im vergangenen Jahr sind die Playoffs in Reichweite. Das langfristig ausgerichtete Konzept von Cheftrainer Randall Karsten, Co-Trainer Sven Schmitz und Team-Manager Dirk Clauberg scheint aufzugehen.

Kernpunkte des Programms sind die permanente sportliche Weiterentwicklung des Teams, der stetige Ausbau des Sponsorings und das Ausbildungs- und Studienprogramm. Zum Studienprogramm sind zur aktuellen Saison Lola Liang, Jennifer Miller, Fine Raschke und Hanna Amort dazu gestoßen.

Seit Oktober studiert Lola, wie auch schon Lea Welcke und Lucia Schmitz, die zulassungsbeschränkte Studienrichtung Psychologie an der Universität Mannheim. Selbstverständlich haben die beiden etwas erfahreneren Teamkolleginnen Lola unterstützt und ihr den Einstieg mit der Doppelbelastung Spitzeneishockey/Studium etwas leichter gemacht.

Über weitergehende Erfahrungen verfügt Hanna Amort. Nach ihrem erfolgreichen Bachelor-Abschluss hat sie dank der Unterstützung der Mad Dogs einen Platz im Masterstudium Psychologie an der Universität Mannheim erhalten. Ihre Entscheidung fiel auf die klinische Psychologie, da ihr die direkte Arbeit mit Menschen besonders am Herzen liegt: „Ich habe Eishockey in Timmendorf, Füssen, Berlin und Ingolstadt gespielt. Immer hatte ich Kontakt zu Tara Schmitz, die ich noch aus der Niedersachsen U15 Auswahl kenne, und zu Lea Welcke, mit der ich sehr gut befreundet bin. In Mannheim sind die Wege sehr kurz und die Stimmung im Team ist spitze. Es macht mir sehr viel Spaß, hier zu spielen. Ich denke, dass wir diese Saison viel erreichen können.“

Ebenfalls seit Oktober studiert Jennifer Miller Elektromobilität und autonomes Fahren an der Hochschule Mannheim: „Mein Vater arbeitet in der Automobilindustrie, in der Schule war ich recht gut in den technischen Fächern, und unser Co-Trainer Sven Schmitz ist Studiengangsleiter für die Elektromobilität. So war meine Entscheidung für diesen Studiengang naheliegend. Ich werde zukünftig daran beteiligt sein, die Mobilität emissionsfrei zu gestalten und die Umwelt zu schonen. Darauf freue ich mich schon jetzt.“

Neben den drei Stürmerinnen ist die Vierte im Bunde der Neueinsteigerinnen im Mad Dogs-Programm Verteidigerin Fine Raschke. Einige ihrer Familienmitglieder haben pädagogische Berufe, und Fine hat sich ebenfalls für diesen Bereich entschieden. Ihre Wahl fiel auf den Studiengang Bildung im Primarbereich an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, mit dem Ziel, einmal Grundschullehrerin zu werden: „Was die Mad Dogs hinsichtlich meines Studienplatzes für mich erreicht haben, war schon außergewöhnlich. Ich wohne jetzt in unmittelbarer Nähe zum Olympiastützpunkt Heidelberg, wo die medizinische Versorgung erstklassig ist. Vor dem Hintergrund meines Kreuzbandrisses im Januar fühle ich mich sehr gut versorgt und freue mich darauf, bald wieder auf dem Eis stehen zu können.“

Bestandteil des Mad Dogs-Studienprogramm ist übrigens auch eine finanzielle Unterstützung, da die Mad Dogs Frauen auf Erfahrungen mit Stipendien bauen können.

Zusätzlich ermöglicht m:con, Hauptsponsor der Mad Dogs Frauen, ab der kommenden Saison ein Duales Studium und hält dafür einen seiner Studienplätze speziell für eine Eishockeyspielerin frei. Dazu Team-Manager Dirk Clauberg: „Wir versuchen uns nicht nur sportlich zu entwickeln, sondern wollen auch gleichzeitig die Spielerinnen außerhalb der Eisfläche fördern. Umso mehr freuen wir uns, dass m:con uns zusätzlich auch einen Platz für ein duales Studium sponsert. Hierauf können sich ab Ende Januar interessierte Bundesliga Spielerinnen über unsere Homepage bewerben.“

Wenn auch Du vom Mannheimer Ausbildungs- und Studienprogramm profitieren möchtest, setze Dich mit uns in Verbindung! Unser Programm ist offen für Ausbildungs- und Studieninteressierte, und auch für sehr junge Spielerinnen, die noch keine 18 sind. Am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg können im Sportinternat Spielerinnen wohnen und ihre schulische Ausbildung fortsetzen. Hier ist ebenso der Übergang vom Realschulabschluss zum Vollabitur – also zur Allgemeinen Hochschulreife – über die Internationale Gesamtschule Heidelberg möglich.

Kontakt: ausbildungs-studiumprogramm@maddogsmannheimfrauen.de 

Bericht: PM Mad Dogs Mannheim Frauen
Foto: Mad Dogs Mannheim Frauen (vlnr: Dirk Clauberg, Team Manager Mad Dogs Mannheim Frauen, Bastian Fiedler CEO m:con)

 

Weitere aktuelle Beiträge